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Cardiotokographie – CTG

Cardiotokografie (Erfinder: Konrad Hammacher*) bezeichnet ein Verfahren zur gleichzeitigen Registrierung und Aufzeichnung der Herzschlagfrequenz des ungeborenen Kindes und der Wehentätigkeit (griechisch tokos) bei der werdenden Mutter. Das Verfahren wird sowohl in der Schwangerschaftsbetreuung, wie auch zur Überwachung während der Geburt eingesetzt. Mittels Ultraschall wird die Herzfrequenz des Feten ermittelt und aufgezeichnet, die Wehentätigkeit der Mutter wird mit einem separaten Wehenaufnehmer gemessen. Hierbei reagiert der Druckmesser auf die Änderung des Bauchumfanges während einer Wehe. Anhand des CTGs können Hebamme und Arzt erkennen, ob sich eine Gefährdung des Kindes einstellt und entsprechend mit geburtshilflichen Maßnahmen reagieren.

Quelle: Dieser Artikel ist ein Auszug des Artikels  Cardiotokographie aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.

*) Die Idee stammt aus der Frauenklinik der Medizinischen Akademie Düsseldorf. Es war 1963, als Prof. Dr. Konrad Hammacher viele Nächte im Keller der medizinischen Akademie zubrachte. Tagsüber arbeitete er als Geburtshelfer in der Frauenklinik, abends tüftelte er an seiner Idee. Er wollte ein Gerät entwickeln, das die kindlichen Herztöne kontinuierlich aufzeichnet und sie in Beziehung zu den mütterlichen Wehen setzt. Damit hatte er den Cardiotokografen (CTG) erfunden, ein Gerät, das die Geburtsüberwachung weltweit revolutionieren sollte. Heute ist die Geburt eines Kindes ohne den Einsatz eines modernen CTG nicht mehr vorstellbar.

 
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